Mit einem 4-Mann starken Team ist das Austrian Wakeboard Team seit Mittwoch bei der EM am Boot in Montargil/Portugal im Einsatz. Alexander Eplinger und Michael Scharner, beide aus Ybbs an der Donau, sowie Philipp Hofer aus Höchst in Vorarlberg treten in der allgemeinen Klasse „Open Men“ an. Der Pörtschacher Nicolas Juritsch darf noch einmal in der Klasse Junior Men (U19) angreifen.
Während die drei Open Men noch alles geben müssen um das Semifinale zu erreichen, belegte Juritsch mit einem nahezu perfekten Lauf hinter Ed Blundell (GBR) Rang zwei in seiner Qualifikationsgruppe. Der 18-jährige kann schon jetzt auf eine super Saison zurückblicken, mit Gold bei der Staatsmeisterschaft und auch Platz eins im Gesamtranking des Corona Wakeboard Cup 2014. Letztes Jahr verpasste Juritsch als neunter um einen Platz den Einzug ins Finale. Das ist für heuer sein großes Ziel, denn im Kampf um die Podestplätze ist im Finale alles möglich.
Morgen stehen die nächsten Entscheidungen bei der noch bis kommenden Sonntag andauernden EM an.
Schlagwort: Boot
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Qualifikationsläufe für das Austrian Wakebord Team bei der Boot EM in Portugal
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Nico Juritsch gewinnt den ersten Boots-Event in Pörtschach.
Ergebnisse Corona Wakeboard Cup Pörtschach / Wörthersee
Vor 10 Jahren fand in Maria Wörth zum letzten Mal die Wakeboard Staatsmeisterschaft am
Wörthersee statt. Nun waren die Wakeboarder zurück und gedachten dem im April
verstorbenen Thomas „Watti“ Wartberger. Der Pörtschacher war amtierender Staatsmeister
am Boot und konnte 2012 und 2013 den Gesamtsieg für sich entscheiden.
Die Premiere des Corona Wakeboard Cups in Pörtschach war mehr als gelungen. Die
Wakeboarder wurden euphorisch empfangen und auch der Wörthersee präsentierte sich von
seiner besten Seite und schenkte glattes Wasser. Wartbergers Schützling Nico Juritsch vom
UWWC Pörtschach, der eigentlich noch in der Jugendklasse starten dürfte nutzte seinen
Heimvorteil und holte seinen ersten Sieg in der Profi-Klasse. Bis auf einen Patzer beim Moby
Dick konnte er sein ganzes Trickrepertoire auspacken, inklusive des Whirlybirds, dem
Rückw.rtssalto mit einer Schraube. Der 18-jährige hat sich in den USA sichtlich gut auf die
Saison vorbereitet. Platz zwei erzielte der Vorarlberger Philipp Hofer, der sich in den letzten
Jahren immer weiter nach oben gekämpft hatte und jetzt zu einem fixen Podest Anwärter
zählt. Rang drei ging an den Ybbser Alexander Eplinger.
Bei den Damen holte Julia Denk, ebenfalls aus Ybbs, den Tagessieg vor Nadine Schätzer
(Vbg). Rang drei ging an die eigentlich in der Disziplin Wasserski äußerst erfolgreiche Mara
Salmina vom UWWC Pörtschach.
Die Boys Kategorie (U15) dominierte Jonas Kail aus Gmunden und bei den Masters (30+)
konnte Wakeboard Urgestein Stefan Aichholzer aus Klagenfurt des Sieg einfahren.
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Grandiose Show beim Corona Wakeboard Cup in Döbriach am Millstättersee. Hausherr Dominik Hernler gewinnt auch den dritten Tourstopp am Boot.
Corona Wakeboard Cup 2012
Wenige Tage nach dem Gewinn der Bronze-Medaille bei der EM in Kiev demonstriert Dominik Hernler seine ganze Klasse in seiner Heimat Döbriach. Der Millstättersee zeigte sich einmal mehr von seiner besten Seite und bescherte den Wakeboardern spiegelglattes Wasser.Zum zehnjährigen Jubiläum des East Bay Battle Events waren natürlich alle Wakeboard-Helden der letzten Jahre angereist. Ehemalige Sieger wie Thomas Storch oder Gert Perauer waren begeistert von der Weiterentwicklung seit ihrem Karriereende. An der Hall of Fame konnte man ganz deutlich die Entwicklung von Dominik Hernler beobachten. Während er die ersten Jahre noch die Jugendklassen aufmischte, pirschte er sich ab 2005 in der Allgemeinen Klasse heran. Seit 2007 konnte er jeden Corona Wakeboard Cup in Döbriach für sich entscheiden.
Wie gewohnt legte der Pörtschacher Thomas Wartberger mit technisch anspruchsvollen Tricks vor. Bis auf einen missglückten Tantrum to blind hatte er einen super Lauf. Doch mehr als Platz zwei war an diesem Tag nicht zu holen. Ohne einen Wackler spulte Hernler sein Programm ab. Indy Glide zum Auftakt gefolgt von Backside 540, Tootsie Roll, Skeezer, Nuclear Tantrum to blind und einem Batwing to blind stellte er astrein aufs Board. Zum Abschluss schraubte er sich bei einem Switch 720 gut fünf Meter in die Höhe, als die gekreuzten Heckwellen des Mastercraft Bootes eine entsprechende Rampe erzeugten. Platz drei holte der ältere Bruder Patrick Hernler, der mit viel Style aufzeigte.
Mit dem dritten Sieg beim Corona Wakeboard Cup 2012 verabschiedet sich Dominik Hernler für eine Weile aus Europa. In den kommenden Monaten will er in den USA den großen Durchbruch schaffen und mit seinem Team von Ronix Wakeboards durchstarten.
Bei den Damen konnte Leni Beiskammer aus Gmunden ihren ersten Sieg feiern. Sie gewinnt vor der Staatsmeisterin Julia Denk aus Ybbs und Martina Linortner vom Jolly Rogers Sports Club aus Gmunden.
In der Boys Klasse der unter 15-Jährigen räumte Jan Sittlinger von den Wakeboard Bros Döbriach ab. Mit jeder Menge Rotationen und Flips bezwang er Christopher Hartl und Manuel Dabernig.
Besonders spannend war der Dreikampf in der Klasse Junior Men (U19). Philipp Hernler, David Hofer und Nico Juritsch lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Am Ende stand der Pörtschacher Nico Juritsch ganz oben am Podest, da sein Lauf die technisch anspruchsvollsten Tricks beinhaltete. David Hofer aus Vorarlberg wurde Zweiter, Lokalmatador Philipp Hernler Dritter.
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E&A Championships Wakeboard Boot Dominik Hernler holt Bronze bei der Wakeboard EM in Kiev/Ukraine in der Disziplin Boot
Dominik Hernler holt Bronze bei der Wakeboard EM in Kiev/Ukraine in der Disziplin Boot.
Zweimal Junioren-Gold und einmal Silber hatte Dominik Hernler bereits. Nun erweitert der Döbriacher seine Medaillensammlung um die Farbe Bronze. Das 20-Jährige Ausnahmetalent wird bei der Wakeboard EM am Boot in der Ukraine Dritter.
Nach einer grandiosen Leistung im Semifinale ging Dominik Hernler als Führender ins heutige Finale. Der Ronix Wakeboard Teamrider zeigte eine erneut starke Leistung. Enorme Höhe, viel Style und trotzdem technisch anspruchsvolle Tricks zeichneten seinen Fahrstil aus. Nach der perfekten Vorstellung im Semifinale kosteten ihm im Finale aber zwei kleine Fehler wichtige Punkte. Beim 720 verlor er die Hantel, weshalb der Kärntner mit dem dritten Rang auch überaus zufrieden ist.
Dabei hatten die E&A (Europe & Afrika) Championships gar nicht nach Plan begonnen. Direkt von einem Wettkampf in Deutschland angereist musste er kämpfen, um überhaupt noch einen Trainingslauf zu bekommen. Ein Schiedsrichterfehler in der Qualifikation verwehrte ihm den direkten Aufstieg ins Semifinale. In der LCQ Hoffnungsrunde zeigte er aber überdeutlich, dass er dorthin gehört.
Platz zwei sicherte sich Trainingspartner Nikita Martyanov aus Moskau. Gold ging an den Italiener Massimiliano Piffaretti.
Neben Hernler waren noch zwei weitere Österreicher In Kiev dabei. Der 11-Jährige Jonas Kail aus Gmunden sammelte seine ersten EM Erfahrungen in der Klasse Boys (U15), während Vater Günter Kail als offizieller Bootsdriver im Einsatz war.