Kategorie: Wakeboarder

  • Astrid Schabransky holt Platz 5, Daniel Fetz mit Platz 6 wieder zurück in Europas Spitze

    Astrid Schabransky holt Platz 5, Daniel Fetz mit Platz 6 wieder zurück in Europas Spitze

    Cable Wakeboard EM 2013 in Schweden:
    Nach zwei Titelevents ohne Finalteilnahme meldet sich Daniel Fetz (OÖ) wieder eindrucksvoll zurück. Der 28-Jährige holt Platz 6 im Finale der Cable EM in Schweden. Astrid Schabransky (OÖ) fährt souverän ins Finale und holt Platz 5.

    Es will und will nicht klappen mit einer EM Medaille für Astrid Schabransky. Ganz souverän fuhr Österreichs Wakeboard-Lady durch die Qualifikation direkt in das Finale der Top 8. Wie schon so oft zeigte sie auch dort einen sauberen Lauf und schrammte am Ende nur knapp am Podium vorbei. Trotzdem kann die 30-jährige aus Weisskirchen äußerst zufrieden sein, denn mit weitern 586 Punkten aus der EM liegt sie im Worldranking auf Platz 3. Den Europameistertitel holte sich erstmals Julia Rick aus Deutschland, die auch schon beim Wake Control in Wien gewinnen konnte.

    Nach einem Jahr ohne Finalteilnahme meldet sich Daniel Fetz eindrucksvoll zurück. Der 28-jährige kam sehr gut mit dem Cable in Fagersta zurecht, der entgegen der meisten Anlagen im Uhrzeigersinn lief. Vor allem die Kicker lagen ihm sehr gut, was er im Semifinale mit einem gegrabten 900er unterstrich. Mit Crow Mobe, Switch 313 und Switch Roll blind hatte Fetz auch einige hochwertige Airtricks im Programm. Leider waren die Landungen im Finale nicht immer astrein, das kostete einige Punkte. Am Ende wurde es für den Gramastettner Rang 6. Der amtierende Weltmeister Freddy von Osten aus Hamburg holte sich den Titel bei den Open Men vor Dominik Gührs (GER) und Lior Sofer (ISR).

    Der Grazer Stefan Lebwohl scheiterte nach grandioser Qualifikation leider im Semifinale. Aufgrund der verletzungsbedingt sehr durchwachsenen Saison 2012 freute sich Lebwohl, dass er rasch wieder den Anschluss finden konnte. Staatsmeister Philipp Turba und Fabian Ortler schafften es nach Stürzen in der Last Chance Qualifikation nicht ins Semifinale. Bei den Boys (U15) holte Elias Götz aus St. Nikolai (Stmk) bereits am Donnerstag Rang 9.

  • Gerald Maurer holt Gold in der Klasse Masters bei den Cable Wakeboard Weltmeisterschaften auf den Philippinen.

    Gerald Maurer holt Gold in der Klasse Masters bei den Cable Wakeboard Weltmeisterschaften auf den Philippinen.

    Mit einer starken mannschaftlichen Leistung der Österreichischen Wakeboarder und einem grandiosen Einzelerfolg enden heute die Cable Wakeboard Weltmeisterschaften auf den Philippinen. Der gebürtige Grazer Gerald Maurer wird Weltmeister in der Klasse Master (30+). Damit schreibt er Geschichte, denn es handelt sich um das erste WM Gold für Österreichs Wakeboarder.

    Nach Bronze bei der EM im August in Toulouse kann Gerald Maurer noch eines drauf setzten und holt Gold bei den Cable Wakeboard Weltmeisterschaften. Nach dem ersten Lauf noch auf Rang zwei gelegen kann sich der in Wien lebende Grazer im zweiten Run nochmal steigern. Er zeigt einen Mobius, anschließend einen Switch Frontflip gefolgt von Toeside Raley und Blindjudge sowie einem Transfer auf der Funbox und zum Abschluss einen Backside 360 am Kicker. Damit verdrängt er David Augustinson aus Schweden und Justin Selby aus Südafrika auf die Ränge zwei und drei.

    Auch für die übrigen Österreicher läuft es sehr gut. Astrid Schabransky (OÖ) wird bei den Open Ladies hervorragende Fünfte. Im zweiten Lauf startete sie nochmals einen Angriff aufs Podium aber kam leider zu Sturz. Der Weltmeistertitel geht an die Deutsche Sophia Marie Reimers.

    Auch bei den Herren stellt Deutschland den neuen Weltmeister. Der Hamburger Frederic von Osten gewinnt vor Declan Clifford (GBR) und Im San aus Südkorea. Österreichs Daniel Fetz scheitert zwar im Semifinale, ist am Ende aber mit Rang 11 sehr zufrieden.

    Die beiden Nachwuchstalente Philipp Turba (Linz) und Timo Kapl (Bad Leonfelden) kämpften sich jeweils bis ins Finale ihrer Klassen Junior Men (U19) und Boys (U15). Beide belegen jeweils Platz 6 in ihrer Kategorie und tragen zu einem grandiosen Mannschaftsergebnis für Österreich bei.

  • Dominik Gührs (GER) gewinnt den 4-Star Cable Wakeboard World Tourstop auf der Donauinsel.

    Dominik Gührs (GER) gewinnt den 4-Star Cable Wakeboard World Tourstop auf der Donauinsel.

    Corona Wakeboard Cup 2012 presented by Raiffeisen Club

    Beste Österreicher werden Emilio Epstein (Platz 6) und Astrid Schabransky (Platz 3).

     In einem grandiosen Finale von Wake Control Vienna lieferten sich Dominik Gührs (GER), Lior Sofer (ISR) und Freddy von Osten (GER) einen spektakulären Dreikampf. Sowohl vom Staraufgebot als auch vom unglaublichen Level der gezeigten Tricks ist es einem WM-Finale gleich gekommen. Am Ende gewann der Münchner Dominik Gührs mit hauchdünnem Vorsprung. Lokalmatador Emilio Epstein belegte als bester Österreicher Platz 6. Bei den Damen landete Astrid Schabransky (OÖ) auf Platz drei hinter der Australierin Angelika Schriber und Sophia Marie Reimers (GER). Trotz Regenwetter kamen hunderte Zuseher auf die Donauinsel und bekamen als Dankeschön ein wahres Trickfeuerwerk präsentiert.

    Schon beim Training am Freitag wurde klar, dass der Wien Stopp des Corona Wakeboard Cup presented by Raiffeisen Club ein unglaubliches Level an Tricks bringen wird. Nummer Eins bis Fünf der aktuellen Weltrangliste waren am Start. Mithilfe des straffen Umlaufseils katapultierten sich die Besten der Welt in unglaubliche Höhe und waren fasziniert von der langen Airtime. Zweieinhalbfache Rotationen, Flips kombiniert mit 540 Grad Drehungen und stylische Tricks auf den Obstacles waren in vielen guten Runs verpackt. Lokalmatador Emilio Epstein (NÖ), der vor sieben Jahren seine ersten Runden am Wiener Lift drehte bahnte sich souverän seinen Weg durch Qualifikation und Semifinale bis ins Finale der Top 8. Für Österreichs erfolgreichsten Cable Wakeboarder Daniel Fetz war nach einem Sturz im Semifinale Schluss.

    Nach dem ersten Durchgang des Finales lag der Hamburger Freddy von Osten in Führung. Doch Weltmeister Dominik Gührs setzte mit seinem zweiten Run noch einen drauf und stellte Railey 540, Switch Mobe 540, S-Mobe, KGB, Toeside Backside 720 und einen feinen Nosepress am A-Frame perfekt aufs Wasser. Von Osten wollte die 600 Punkte fürs Worldranking nicht kampflos hergeben und konterte nochmals mit East-Mobe und Mobe 540 Kombination, blieb aber knapp hinter der Wertung von Gührs. Rang drei belegte Szebasztian Szolath aus Ungarn. Europameister Lior Sofer aus Tel Aviv kam als Führender der Weltrangliste nach Wien und hatte ebenfalls einen fulminanten Run, verlor jedoch die Hantel beim 900 am Kicker und musste sich mit Rang fünf begnügen. Direkt dahinter wurde Emilio Epstein sechster noch vor dem Australischen Superstar Matty Hasler, der nach zwei Stürzen nicht über den achten Platz hinaus kam.

    Der erste 4-Star Cable Wakeboard World Tourstop in Wien war trotz des Regenwetters ein voller Erfolg. Die wetterfesten Fans wurden mehr als entschädigt und dürfen sich jetzt schon auf die geplante Fortsetzung im nächsten Jahr freuen. Mit der Welcome Party bei Addicted to Rock im U4 und der abschließenden Party im Volksgarten kamen auch alle Partyhungrigen voll auf ihre Kosten.

    Für die zwei deutschen Wakeboarder Steffen Vollert und Niko Kasper geht die Österreich Serie weiter, denn für ihre außerordentliche Leistung auf den Shape Obstacles bekommen sie die letzten Wildcards für Red Bull Wake of Steel am kommenden Wochenende im Linzer Hafen. Dort wird am Samstag, den 16. Juni ein umgebautes Frachtschiff zum Spielplatz für 16 geladene Fahrer. Mit dabei auch wieder Dominik Gührs, Lior Sofer, Matty Hasler, Daniel Fetz sowie Österreichs Boot und Obstacle Spezialist Dominik Hernler. Zudem kommen die US Superstars J.D. Web und Keith Lidberg nach Linz. Für den Vortrieb sorgt das mobile Zweimast-Liftssystem der Energie AG.

    Der nächste Stopp des Corona Wakeboard Cup presented by Raiffeisen Club ist am 23. Juni in Marbach an der Donau. Gezogen vom Mastercraft X-Star sind die Spezialisten hinter dem Boot gefragt.