Tag: 24. Juni 2014

  • Cable Wakeboard Staatsmeistertitel für Epstein und Schabransky

    Cable Wakeboard Staatsmeistertitel für Epstein und Schabransky

     

    Für Astrid Schabransky war es der vorprogrammierte Start-Ziel Sieg an ihrer Heimatanlage

    am Ausee in Asten. Die 31-Jährige ist nach wie vor Österreichs beste Wakeboarderin und

    will auch im August bei der WM in Schweden voll angreifen. Die weiteren Podestplätze

    gehen an Tanja Warmuth aus Innsbruck und Leona Grünzweil aus Wien.

    In der Kategorie Open Men war es so spannend wie selten zuvor. Der große Favorit Timo

    Kapl aus Bad Leonfelden kämpft erneut mit Knieproblemen und musste im Finale kampflos

    aufgeben. Titelverteidiger und Lokalmatador Philipp Turba ging voll auf Angriff, kam aber

    zweimal zu Sturz und musste sich mit Rang 4 begnügen. Der Niederösterreicher Emilio

    Epstein nutzte erneut die Gunst der Stunde und holte wie schon am Planksee den Tagessieg

    und damit auch seinen zweiten Staatsmeistertitel nach 2012. Epsteins Läufe waren geprängt

    von hohen Tricks mit viel Style. Sein Motto: „Lieber 180 Grad weniger drehen und dafür

    einen Meter höher fliegen“, ist voll aufgegangen. Silber ging etwas überraschend an Stefan

    Lebwohl aus Graz, der seine ganze Routine ausspielen konnte, ebenso wie Daniel Fetz, der

    Bronze in Oberösterreich halten konnte.

    Besonders erfreulich war das internationale Starterfeld bei den Jugendklassen mit

    grandiosen Leistungen. Sieger in der Kategorie Junior Men (U19) wurde der Ungar Levente

    Nagy vor Felix Bernecker aus Feldkirchen/Donau. Die Boys (U15) Kategorie gewann Oliver

    Orban aus Ungarn vor dem in der Schweiz lebenden Österreicher Stefan Hahn. Selina

    Hager aus Linz holte Rang zwei bei den Junior Ladies.

    Für Selina Hager, Felix Bernecker und Stefan Hahn bedeuten diese Erfolge zugleich ein

    Ticket für die Cable Wakeboard EM 2014, die im Juli in Polen stattfinden wird.

     

  • Nico Juritsch gewinnt den ersten Boots-Event in Pörtschach.

    Nico Juritsch gewinnt den ersten Boots-Event in Pörtschach.

    Ergebnisse Corona Wakeboard Cup Pörtschach / Wörthersee

    Vor 10 Jahren fand in Maria Wörth zum letzten Mal die Wakeboard Staatsmeisterschaft am

    Wörthersee statt. Nun waren die Wakeboarder zurück und gedachten dem im April

    verstorbenen Thomas „Watti“ Wartberger. Der Pörtschacher war amtierender Staatsmeister

    am Boot und konnte 2012 und 2013 den Gesamtsieg für sich entscheiden.

    Die Premiere des Corona Wakeboard Cups in Pörtschach war mehr als gelungen. Die

    Wakeboarder wurden euphorisch empfangen und auch der Wörthersee präsentierte sich von

    seiner besten Seite und schenkte glattes Wasser. Wartbergers Schützling Nico Juritsch vom

    UWWC Pörtschach, der eigentlich noch in der Jugendklasse starten dürfte nutzte seinen

    Heimvorteil und holte seinen ersten Sieg in der Profi-Klasse. Bis auf einen Patzer beim Moby

    Dick konnte er sein ganzes Trickrepertoire auspacken, inklusive des Whirlybirds, dem

    Rückw.rtssalto mit einer Schraube. Der 18-jährige hat sich in den USA sichtlich gut auf die

    Saison vorbereitet. Platz zwei erzielte der Vorarlberger Philipp Hofer, der sich in den letzten

    Jahren immer weiter nach oben gekämpft hatte und jetzt zu einem fixen Podest Anwärter

    zählt. Rang drei ging an den Ybbser Alexander Eplinger.

    Bei den Damen holte Julia Denk, ebenfalls aus Ybbs, den Tagessieg vor Nadine Schätzer

    (Vbg). Rang drei ging an die eigentlich in der Disziplin Wasserski äußerst erfolgreiche Mara

    Salmina vom UWWC Pörtschach.

    Die Boys Kategorie (U15) dominierte Jonas Kail aus Gmunden und bei den Masters (30+)

    konnte Wakeboard Urgestein Stefan Aichholzer aus Klagenfurt des Sieg einfahren.

  • Red Bull Rising High: Dominik Gührs siegt in Hamm

    Red Bull Rising High: Dominik Gührs siegt in Hamm

    Der 25-jährige Münchner gewinnt den Big-Air-Showdown vor Nico von Lerchenfeld und Daniel Grant.

     

    4500 Zuschauer pilgerten am Sonntag nach Hamm, um bei Red Bull Rising High einige der weltbesten Wakeboarder live zu erleben.

    17 große Namen der aktuellen Wakeboard-Szene, unter ihnen die Deutschen Felix Georgii,Dominik Gührs und Nico von Lerchenfeld, aber auch Wakeboard-Legende Parks Bonifay (USA), sowie internationale Stars wie Steel Lafferty (USA)Daniel Grant

    (THA)Brenton Priestley (AUS) ließen sich das Spektakel an der Wakeboardanlage Hamm nicht entgehen. Dazu kamen die vier Wildcard-Gewinner, die bereits eine Woche zuvor beim einzigen Qualifier-Event an gleicher Stelle ihre Teilnahme sicherten: mit Tobias MichelMiles TöllerMax Balser (alle GER) sowie Severin van der Meer (SUI) auch bekannte Namen der Szene.

    Seit vergangenem Mittwoch trainierten die Jungs fleißig bei den Crew-Sessions, mit dem Fokus darauf, am heutigen Sonntag eine perfekte Performance zu bieten. Schon bald war klar, dass das Trickniveau im Vergleich zur Premiere im vergangenen Jahr in Hamburg nochmal gesteigert werden konnte. Und das Beste: alle Cable-Wakeboarder und besonders Lokalmatador Miles Töller werden hier in Zukunft weiter trainieren können, denn Big Willy 2.0 und das Stairset bleiben der Wakeboardanlage Hamm auch in der Zukunft erhalten. Miles Töller ist begeistert:

    Super, dass das Red Bull Rising High Setup hier in Hamm bleibt. So kann ich ab jetzt an neuen Tricks arbeiten und jeden Tag die Airtime genießen!

    Einen Vorgeschmack auf das, was an Big Willy 2.0 so alles möglich ist, bekam die Wakeboard-Szene am Sonntag zu sehen. Clint Liddy und Sven Krafft heizten als Moderatorenduo den Zuschauern richtig ein und schnell waren die begehrten Plätze am Ufer mit der besten Sicht auf die Action belegt. In der Vorrunde wurden in zwei Heats die jeweils besten zwei Rider ermittelt, für die es ins Finale ging. Bereits hier wurden die ersten Double Rolls ausgepackt, aber da das Format verlangte, dass von den insgesamt sieben Versuchen die jeder Rider hatte, zwei Tech- und ein Style-Trick (mit maximal einer 360 Rotation) in die Wertung eingehen, waren saubere Grabs ein absolutes Muß.

    Die Jury um Chief-Judge Flo Meeh (GER), sowie Scotty Broome (AUS) und Peter-Pascal Schmidt (GER) wurde durch Snowboard-Pro Benny Wetscher (AUS) verstärkt, da das Setup einem Snowpark-Kicker durchaus ähnlich ist. Direkt weiter kamen Felix Georgii, Dominik Gührs, Nico von Lerchenfeld (alle GER) und Brad Smeele (NZ). Dazu gesellten sich noch Daniel Grant (THA) und Chris O’Shea (AUS) als Lucky Loser.

     

    Im Finale hatte erneut jeder Rider sieben Hits. Brad Smeele, der in der Vorrunde als einziger eine TS Double Backroll Indygrab zeigte, konnte diese erneut landen, musste sich aber dennoch mit Rang vier begnügen. Vor ihm auf Platz drei lag Daniel Grant mit den vielleicht massivsten Airs des Wochenendes und unter anderem einem HS FS 900 Nosegrab. Nico von Lerchenfeld aus dem Allgäu konnte sich mit einem super cleanen HS BS 720 Melongrab noch vor Daniel schieben und bestätigte so seine gute Form der vergangenen Wochen. Letztlich wurde er nur von einem weiteren Bayer geschlagen: Dominik Gührs aus München. Der Red Bull Athlet hatte einen perfekten Tag erwischt und überzeugte nicht nur in der Quali sondern begeisterte besonders im Finale mit einem HS BS 900 Indygrab als Tech-, sowie einen BS 180 Stalefish-Method-Doublegrab. Das reichte ihm zum verdienten Sieg!

    Nach der Siegerehrung, bei der ordentlich mit Champagner geduscht wurde, war Dominik überglücklich:

    Bereits bei den ersten Tests hier in Hamm hatte ich extrem viel Spaß. Als ich in den letzten Tagen gesehen habe, was die anderen Jungs so raushauen, war mir allerdings klar, dass es ein harter Fight um den Sieg wird. Alle waren so gut, daher freut es mich umso mehr, dass es heute gereicht hat!

    Und auch Wakeboard-Ikone Parks Bonifay war gestoked vom Event:

    Vor zehn Jahren hätte ich nicht für möglich gehalten, dass es irgendwann so einen Jump geben wird. Das nun live zu sehen und sogar selbst zu fahren, war ein super Erlebnis. So wird Wakeboarding auf das nächste Level gehoben!

    Zum Abschluss des Events gab es noch eine Longest-Distance-Session, bei der Big Willy mit jeder Runde ein Stück weiter vom Pool entfernt und das Gap zwischen Kicker und Roller somit schrittweise vergrößert wurde. Daniel Grant stand am Ende mit einer übersprungenen Distanz von deutlich über 25 Metern ganz oben, Local Miles Töller landete nach Nico von Lerchenfeld auf dem dritten Platz. So weit ist wohl noch nie ein Wakeboarder zuvor in einem Contest geflogen und die Zuschauer würdigten diesen Flug mit tosendem Applaus!


    Die Top 4 auf einen Blick:

    • 1. Dominik Gührs (GER)
    • 2. Nico von Lerchenfeld (GER)
    • 3. Daniel Grant (THA)
    • 4. Brad Smeele (NZ)